Hast du einen Knopf im Kopf

1. Juli 2018

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog!

In der Zeit, in der wir gerade leben, ist unser Verstand sehr dominierend und gibt selten Ruhe. Kaum jemand zeigt offen seine Gefühle – geschweige denn weint ganz frei von der Leber weg vor anderen Menschen.

Jedoch ist es so, dass unser Verstand nur einen geringen Teil unserer Persönlichkeit ausmacht – nämlich so ca 10 % nur. Die restlichen 90 % bestehen aus unserem Körper und unseren Gefühlen.

Und trotzdem versuchen wir mit diesen 10 % unser Leben zu lenken und zu steuern. Da kann es schon mal den einen oder anderen den Boden unter den Füßen wegziehen. Denn unsere Gedanken gehen dann in eine Richtung, unsere Gefühle in eine ganz andere und unser Körper (mit seinen abgespeicherten Prägungen) will komplett wo anders hingehen. Und schwups, kennen wir uns nicht mehr aus und haben keine Idee, wie es weitergehen soll.

Doch was kannst du jetzt tun, damit dein Verstand – Pressesprecher – mal beginnt zu lernen, dass er auch mal Ruhe geben darf?

Wie kannst du deine Gedanken trainieren, dass es auch mal etwas stiller in deinem Kopf wird?

Oft höre und lese ich, dass man die Gedanken komplett abschalten kann/soll. Jedoch ist das für mich echt Blödsinn. Wie sollen wir denn die 80.000 elektrischen Impulse in unserem Gehirn Tag für Tag bitte abschalten können? Also ich hab bei mir noch keinen Knopf gefunden.

Hast du einen Knopf im Kopf?

Für mich geht es viel mehr darum, Ruhe in seine Gedanken zu bringen und die Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. Energie folgt ja bekanntlich der Aufmerksamkeit.

Heute möchte ich dir gerne ein paar Ideen mitgeben, was du tun kannst, damit du keinen Knopf im Kopf brauchst ;-).

Meine Tipps für mehr Ruhe im Kopf

  1. Was du seit der ersten Sekunde auf dieser Welt kannst

Du fragst dich was das ist? Das ist ganz einfach:

ATMEN

Leg deinen ganzen Fokus auf deine Atmung. Beginne auch dabei zu zählen. Beim Ein- und Ausatmen. Konzentriere dich darauf, wie dein Atem in deinen Körper und dann auch wieder aus dir heraus fließt. Du kannst auch in deiner Atempause etwas bleiben und erst dann weiter atmen. Das alles ganz in deinem Tempo.

  1. Supermarkt im Kopf

Wie denn? Ein Geschäft in deinem Kopf? Was hat das mit deinem Verstand zu tun fragst du dich?

Stell dir vor, dass deine Gedanken auf einem Förderband liegen und dieses Band deine Gedanken einfach durch deinen Kopf an dir vorbeizieht. Deine elektrischen Impulse ziehen so einfach an dir vorbei und belasten dich nicht mehr.

  1. Futter für deinen Kopf

All die vielen Gedanken kannst du also ganz einfach durch deinen Kopf ziehen lassen. Versuche dazu keinen Gedanken Futter zu geben. Damit meine ich, hänge dich nicht auf die Gedanken auf. Gib ihnen keine Kraft oder Macht über dich. So wie schon mal erwähnt: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn du einen Gedanken Futter gibst wird er immer größer und größer. Willst du das, wenn es ein Gedanke ist, der dir nicht gut tut? Nein? Na dann, gib deinem Kopf kein Futter mehr ;-).

All das unterstützt auch deine Selbstliebe, die bei deiner Berufung auch ein sehr wichtiger Part ist. Wie du deine Selbstliebe noch stärken kannst, kannst du HIER nachlesen.

Diese Tipps von heute können dir helfen, mehr Ruhe in deinen Kopf zu bringen. Dadurch wirst du ruhiger und kannst besser auf deine innere Stimme hören, die dir den Weg zu deiner Berufung zeigt.

Jetzt bin ich natürlich auch neugierig und möchte gerne von dir wissen, wie es dir mit diesen Übungen und Tipps denn so geht. Schreib mir doch deine Erfahrungen – ich freu mich auf dich :-).

Alles Liebe
Manuela