10 Tipps, wie du dir selber verzeihen kannst

1. Juli 2018

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog!

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, dass für mich sehr gut zur August-Thematik „Selbstliebe“ auf meinem Blog passt:

Verzeihe dir selbst

Ich weiß natürlich nicht, wie es dir dabei geht. Jedoch in meinem Leben gab es Situationen, auf die ich nicht gerade stolz bin. Mein Verhalten damals war nicht wirklich „das Gelbe vom Ei“ und es hat einige Zeit gedauert, bis ich so weit war, es mir selber verzeihen zu können. Wie geht es dir denn mit diesem Thema? Gibt es in deinem Leben etwas, dass du dir selber verzeihen möchtest?

Wenn es so einfach wäre, wie es hier nieder zu schreiben … … …

Darum hab ich mir überlegt, dass ich mich diesem Thema in diesem Artikel widmen möchte, indem ich dir meine 10 Tipps hier gebe, damit du beginnen kannst, dir selber zu verzeihen. Und es geht auch schon los:

1. Nobody´s perfekt

Kennt du einen Menschen der wirklich perfekt ist? Also ich nicht. Jeder von uns hat Lernfelder im eigenen Leben, die er noch entwickeln darf. Jedoch wem steht es zu, diese zu bewerten, ob sie gut oder schlecht sind? Wer urteilt darüber? Naja, meistens wir selber über uns. Also Schluss mit Perfektionismus, denn jeder von uns erlebt mal Zeiten, in denen er nicht perfekt ist. Ich hab dazu auch ein Video aufgenommen, dass du HIER findest.

2. Keine Angst vor dem Reset-Knopf

Hab keine Angst davor, wieder von vorne zu beginnen. Thomas Edison hat mehrere Tausend Mal es NICHT geschafft, dass die Glühbirne leuchtet. Jedoch hat er immer wieder von vorne begonnen, bis es geklappt hat. Dran bleiben. Natürlich steht man Herausforderungen gegenüber, jedoch machen einen diese nur stärker. Ich habe mit zwei kleinen Kindern von einem Tag auf den anderen von Null wieder begonnen mir ein neues Leben aufzubauen und es hat mich stärker gemacht. Wenn ich das kann, dann kannst du das auch. Drück den Reset-Knopf und beginn von vorne.

  1. „Let it go“

In dem Disneyfilm „Frozen“ wird es wunderbar besungen. „Let it go“ – Lass los! So oft liest man es auch irgendwo, doch ist es so einfach? Ok, dann schreib ich das alles auf einen Zettel und verbrenn diesen dann und meine Welt ist wieder ok. Alles weg – futsch. Diese rosarote Brille möchte ich dir jetzt gerne wegnehmen ;-). Richte deinen Fokus auf die Dinge, die du gerne in deinem Leben haben möchtest, anstatt dich auf das zu fokussieren, was du nicht mehr ändern kannst: nämlich deine Vergangenheit.

4. Meine Schuld, meine Schuld, meine Schuld

Dich plagen Schuldgefühle für etwas, das in der Vergangenheit passiert ist. Hast du dich jedoch schon mal gefragt, ob das tatsächlich DEINE Schuldgefühle sind? Wusstest du, dass wir Gefühle, Gedanken und Emotionen von anderen Menschen übernehmen können? Und das verrückte ist, dass wir das nicht mal bewusst merken und diese Gefühle, Gedanken und Emotionen dann auch noch für unsere eigenen abkaufen und zu unserer eigenen Realität machen. Verkorkst oder? Frag dich, ob das wirklich deine Schuldgefühle sind. Wenn nicht, warum willst du sie dann mit dir herumtragen?

5. Lernlektion

Die Situation, an der du noch immer „kiefelst“ war vermutlich nicht einfach für dich. Nun gibt es aber einen Aspekt, den du nicht vergessen sollst, nämlich:

Was war das gute an dieser Situation?

Was kannst du daraus lernen für dein weiteres Leben?

Notier dir all diese Dinge, die in dieser vergangenen Situation verborgen sind – es sind deine Schätze!

6. Alte Fehler

Solange du immer und immer wieder an diesen alten Fehlern herumdokterst, dir das Hirn zermarterst und ständig darüber brütest, wird es auch nicht leichter werden. Es ist nun mal passiert. Nimm es an – jaja, ich weiß … das schreibt sich so leicht. Als mir das damals meine Freundin gesagt hat, wäre ich ihr am liebsten ins Gesicht gesprungen :-).

Jedoch ist es wirklich so, dass du dir selber, deiner Selbstvergebung und deinem Leben im Weg stehst, wenn du ständig darauf herumreitest. Ich kenne noch kein Reisebüro, bei dem man Zeitreisen machen kann, um Vergangenes zu verändern. Also bleibt uns dann nur eines: „Hinfallen, Aufstehen, Krone richten, Weitergehen“ (Quelle: Unbekannt).

7. JETZT

Schon wieder so ein Klischee: LEBE IM HIER UND JETZT

Ok, also ich kann nicht in die Zukunft blicken, du? Wenn ja, dann schreib mir bitte und ich ruf dich SOFORT an ;-). Nein, im Ernst. Niemand von uns weiß, ob er morgen noch auf dieser Welt sein wird. Ich möchte dir hier keine Angst machen, sondern lediglich die Augen öffnen für dein Leben – für dein Bewusstsein. Das JETZT zählt. Dieser Moment, wenn du diese Zeilen von mir liest. Wenn du das hier liest bin ich in der Vergangenheit bei meinem Laptop gesessen, bei meinem Esstisch (ok, mit einem Stück Schoko) und habe mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich dich unterstützen kann, damit du dir selber vergeben kannst. Wenn du das liest, ist das jedoch schon wieder Vergangenheit. Darum lebe JETZT. Und schwups, siehst du. Schon wieder vorbei. Atme und lebe … lebe und atme.

8. Achtsamkeit

Wie denkst, fühlst du über dich, wenn du an das Vergangene denkst? An diese Situation, die du dir verzeihen möchtest. Achte gut auf deine Gedanken und bewerte dich selber nicht. Gehe behutsam mit dir und deinem Körper um – du hast nur diesen einen. Lebe Achtsamkeit dir selber und anderen gegenüber und es wird leichter werden.

9. Verantwortung

Übernimmst du bei dieser Geschichte wirklich nur Verantwortung für DICH? Oder meinst du, dass du hier den Märtyrer spielen und auch die Verantwortung für andere übernehmen musst? Nein. Jeder ist für sein Leben selber verantwortlich. Also kehr nur vor deiner eigenen Tür und lass die anderen vor ihrer kehren. Schau wieder ob es wirklich deine Verantwortung ist, oder ob du diese auch von jemand anderen übernommen hast.

10. Einschränkung

Wie wichtig bist du dir selbst? Lässt du es tatsächlich zu, dass die Vergangenheit dich so einschränkt, dass du heute an Lebensqualität verlierst? Ist es das tatsächlich wert? Oder kannst du es hinter dir lassen und dein Leben endlich wieder genießen, da deine Zeit hier begrenzt ist?

Lebe das Leben, das du dir immer erträumt hast. Der einzige der dich davon abhält, bist du selber.

Alles Liebe
Manuela